Bewahren wir unsere Besonderheit

- und entwickeln sie weiter!

Warum die Politik die Initiative unterstützen sollte

Mit der Annahme der Initiative kann sich der Aargau in der Schweiz als innovativer Kanton positionieren. Und er zeigt, dass er die Romands und ihre Bedeutung in der Schweiz ernst nimmt.

Damit nimmt der Kanton auch die Entwicklungen auf nationaler Ebene vorweg, wo angestrebt wird, dass mindestens ein Austausch während der Schulzeit stattfindet.


Zu erwähnen ist auch der europäische Kontext: Die EU strebt an, dass alle Personen mindestens zwei Fremdsprachen beherrschen. Ein Vorteil der Schweiz könnte dadurch verloren gehen.

Warum die Wirtschaft die Initiative unterstützen sollte

Ökonomisch gesprochen sind wir dumm, wenn wir geschenkte Vorteile nicht nutzen.

Französischsprachige Kantone sind in den letzten Jahren zu Zugpferden der Schweizer Wirtschaft geworden. Mit Genf besitzt die Schweiz das Zentrum der Internationalität schlechthin.

Gute Französischkenntnisse eröffnen auch die Möglichkeit, rasch den Eintritt in weitere romanische Sprachen zu finden - Spanisch, Italienisch, Portugiesisch... Und auch für das Erlernen der englischen Sprache sind gute Französischkenntnisse von Vorteil, denn Englisch besteht rund zur Hälfte aus Wörtern, die aus dem Französischen stammen.

Warum die Konservativen die Initiative unterstützen sollten

Rückkehr zum Bewährten: Das Welschlandjahr gehört für manche Deutschschweizer der älteren Generation zu einem lebensprägenden Erlebnis - zum ersten Mal verbrachten sie längere Zeit weg von Zuhause und in einer fremdsprachigen Umgebung. Der Aargau kann sich mit der Annahme dieser Initiative als patriotischer Kanton positionieren.

Die Abkürzung des Namens "Mehrsprachigkeit - unser Trumpf" lautet M.U.T.

Der Nutzen von Aufenthalten im fremden Sprachraum geht weit über den Erwerb von Sprachkenntnissen hinaus: 
Die Selbständigkeit und Selbstvertrauen der jungen Menschen wird gestärkt.

Warum die Progressiven die Initiative unterstützen sollten

Eine Fremdsprache lernen bedeutet, sich gegenüber der Welt zu öffnen, sich auf andere Sichtweisen einzulassen und die Kleinräumigkeit zu überwinden – das fördert Empathie und Verständnis gegenüber Anderen.

Gründe dagegen?
Natürlich können wir auch sagen, dass wir das Geld für Austauschprogramme nicht finden. Oder dass es aufwändig und kompliziert sei, diese zu organisieren.

Dann werfen wir aber besser auch gleich die Idee der Schweiz auf die historische Müllhalde, treten der EU bei, machen Englisch zur fünften Landessprache und unterscheiden uns bald nicht mehr von irgendeinem anderen Land in Europa… Aus Sicht der Initianten ist das keine erstrebenswerte Perspektive!

 

Die Schweiz ist eine Willensnation. Bringen wir den Willen auf, unsere Besonderheit zu bewahren – und diese weiter zu entwickeln.

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Mehrsprachigkeit - Unser Trumpf

(Kantonale Volksinitiative)

c/o Michael Derrer

Kupfergasse 17

4310 Rheinfelden

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