Der Kanton Aargau wird zum Vorreiter für eine schülergerechte Sprachausbildung

Die Grundlage

 

Mit der Vision, dass alle jungen Menschen an Austausch- und Mobilitätsaktivitäten teilnehmen haben Bund und Kantone in der Plenarversammlung der Erziehungsdirektorenkonferenz EDK im November 2017 eine gemeinsame Strategie für Austausch und Mobilität verabschiedet.

Der Initiativtext (Entwurf mit Stand 31. August 2019)

Der Inhalt des vorliegenden Initiativtextes wird durch den Kanton Aargau in einer rechtlich geeigneten Form geregelt und danach umgesetzt:

  1. Der Kanton Aargau hält Sekundarschulen, Gymnasien und Berufsschulen dazu an, Sprachaufenthalte mit französischsprachigen Kantonen zu organisieren, so dass diese von der Ausnahme zur Regel werden. Der Kanton definiert entsprechend ambitionierte Zielwerte.

  2. Dazu gehören mehrtägige bis mehrwöchige Gruppen- oder individuelle Aufenthalte in der Sekundarstufe I; sowie mehrwöchige bis mehrmonatige Gruppen- oder individuelle Aufenthalte in der Sekundarstufe II. Der Kanton orientiert sich an erfolgreichen Modellen, die in anderen Kantonen praktiziert werden.

  3. Der Kanton sucht nach interessierten französischsprachigen Partnerkantonen und schliesst mit diesen entsprechende Rahmenvereinbarungen ab. Er fördert die Suche nach französischsprachigen Partnerschulen durch die Aargauer Schulen. Austausch mit dem grenznahen Frankreich sind alternativ möglich.

  4. Der Kanton schafft für die Schulen Anreize finanzieller und organisatorischer Natur für die Realisierung solcher Austausche und stellt genügend finanzielle Mittel für die Organisation und Koordination der Aufenthalte zur Verfügung. Dabei schöpft er die finanziellen Mittel aus, die der Bund zur Verfügung stellt.

  5. Der Kanton sorgt dafür, dass den Lehrkräften und der Schuladministration durch die Austausche kein unentschädigter Mehraufwand entsteht.

  6. Der Kanton stellt sicher, dass die Abwesenheit der Schülerinnen und Schüler aufgrund ihres Aufenthalts im fremden Sprachraum mit dem Lehrplan und mit dem Lehrprogramm vereinbar ist und dass für die Teilnehmenden an Austauschprogrammen kein schulischer Mehraufwand oder andere Nachteile entstehen.

  7. Aufenthalte von Schülerinnen und Schülern sollen in der Regel in Gastfamilien stattfinden und durch diese selbst getragen werden. Im Bedarfsfall bezuschusst der Kanton die Kosten des Aufenthaltes. 

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Mehrsprachigkeit - Unser Trumpf

(Kantonale Volksinitiative)

c/o Michael Derrer

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